Bach-Blüten
Das Wissen um die Wirksamkeit von pflanzlichen Heilmitteln ist so alt wie die Medizin selbst. Eine spezielle Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen wurde vor ca. 70 Jahren von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach erforscht und genau beschrieben: Die Wirkung von verdünnten Blütenextrakten auf die innere Gesamtbefindlichkeit von Menschen.
Edward Bach ging bei seinen Forschungen von der Beobachtung aus, dass bei jeder Erkrankung auch eine Störung des inneren Gleichgewichts des betroffenen Menschen vorliegt, die durch das Auftreten der Erkrankung oft noch zusätzlich verstärkt wird. Daueranspannung, Erschöpfung, Sorgen, Ungeduld, Antriebslosigkeit, Stimmungstiefs, nicht zur Ruhe kommende Gedanken, Unsicherheit im Umgang mit neuen Lebenserfahrungen, festgefahrene Einstellungen, Selbstmisstrauen, Ängste, und Resignation sind einige der Aspekte, die das innere Gleichgewicht stören können. Heilungsprozesse verlaufen um so schneller, je besser es gelingt, diese Irritationen und Störungen zu überwinden.
Unser Regulationssystem sorgt in jedem Moment dafür, dass die etwa 100 Billionen Zellen unseres Körpers sinnvoll
kooperieren. Das Wissen und die Fähigkeit zu dieser gesunden Regulationsind in jedem Menschen grundlegend verankert. Jede der oben beschriebenen Schwierigkeiten wirkt sich störend auf dieses Regulationssystem aus, ohne dass das unmittelbar spürbar sein muss. Spürbar sind meist erst die Folgen in Form von Symptomen oder Erkrankungen.
Die von Edward Bach beschriebenen 38 Blütenextrakte wirken ausgleichend und unterstützend auf dieses Regulations-system. Sie können in sehr verdünnter Form angewendet werden, da es nicht darum geht, das körperliche Geschehen zu manipulieren, sondern die eigene gesunde Regulation anzuregen. Musik, die einen Menschen anspricht, muss nicht von einem vollständigen Symphonieorchester aufgeführt werden oder aus großvolumigen Lautsprecherboxen kommen. Oft genügen 2 oder 3 leise Takte...